"Jugendliche erleben die Pubertät mit Unsicherheit, die Eltern eher mit Schrecken. Konflikte sind da vorprogrammiert und deswegen müssen Eltern lernen, gleichzeitig loszulassen und Halt zu geben". meint Dr. Rogge. Humorvoll brachte er vor ca. 300 Zuhörern die Probleme auf den Punkt, mit denen Eltern und Erzieher Heranwachsender sich in dieser Phase der Entwicklung auseinander setzen müssen. Ein Patentrezept für die Pubertät gibt es nicht.
Erziehung ist keine leichte Aufgabe, viele Eltern wollen perfekt sein. Doch Erziehung hat auch etwas mit Lachen und Leichtigkeit zu tun und vor allen Dingen mit der Fähigkeit, Fehler zu machen und sie auch einzugestehen, auch als Erwachsener.
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Am 21. November 2005 fand die 2. Offene Präventionsversammlung als Forum von Bürgerinnen und Bürgern, sowie Institutionen der Gemeinde Loxstedt vor über 200 Teilnehmern statt. Der Sprecher des Präventionsrates, Gemeindedirektor Rudolf Taxius, begrüßte den Präventionsrat, die Besucher und besonders die Referentin des Abends, Frau Prof. Dr. Annelie Keil.
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Das letzte Projekt dieses Jahres, welches die Arbeitskreise gemeinsam erarbeitet haben, ist die Bürgerbefragung. Die Arbeitskreise haben in mehreren Sitzungen ein Anschreiben an alle Bürger/Innen sowie Fragebögen zu den Themen Sucht und Gewalt in der Gemeinde Loxstedt entwickelt.
Die Fragebögen lagen bei der offenen Präventionsversammlung aus. Im Dezember werden die Fragebögen an alle Haushalte der Gemeinde über das Sonntagsjournal verteilt. Es wird darum gebeten, die Fragebögen auszufüllen und bis zum 15. Februar 2006 in einem Briefumschlag im Rathaus, bei der Polizeistation Loxstedt oder bei den Ortsvorstehern abzugeben.
Die Informationen sollen dabei helfen, auf aktuelle Problemlagen reagieren zu können und die Arbeit des Präventionsrates auszurichten. Die Befragung erfolgt anonym.
Sie haben keinen Fragebogen bekommen? Einfach auf den Download klicken, ausdrucken und ausgefüllt abgeben:
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Fragebogen zu Gewalt in der Gemeinde Loxstedt
Fragebogen zu Sucht in der Gemeinde Loxstedt
Annelie Keil nimmt kein Blatt vor den Mund. Sucht, sagt die Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin, sei auch auf dem Land ein riesiges Thema. Da brauche man nur mal auf ein Schützenfest zu gehen. Die emeritierte Professorin der Uni Bremen kennt das Leben auf dem Land: Sie wohnt in Sandstedt.
2,5 Millionen behandlungsbedürftige Alkoholiker in der Bundesrepublik, weitere 6,5 Millionen, die so viel trinken, dass es ihrer Gesundheit schadet – die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Über die Beschäftigung mit Haschisch und Heroin habe man lange die legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin aus dem Blick verloren, betont Keil bei der Loxstedter Präventionsversammlung vor fast 200 Zuhörern in der Mehrzweckhalle Nesse. Mittlerweile warnt man auf den Zigarettenschachteln in dicken Lettern vor den Gefahren – und fängt es wieder völlig falsch an, findet sie. 'Man sollte nicht die Angst vor dem Tod schüren, sondern die Lust aufs Leben.'
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Nach Gründung des Präventionsrates im Oktober 2004 fand die 1. Offene Präventionsversammlung als Forum von Bürgerinnen und Bürgern, sowie Institutionen der Gemeinde Loxstedt vor fast 300 Teilnehmern im Dezember 2004 statt. Während des Forums kritisierte Prof. Dr. Pfeiffer, Chef des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V., die festzustellende Verwahrlosung von Jugendlichen durch zu hohen Fernsehkonsum, insbesondere aber auch durch den Konsum verbotener Computerspiele und Videofilme. Dazu durchgeführte neurologische Studien haben bewiesen, dass diese Filme und Spiele die jugendlichen Zuschauer bzw. Spieler so fesseln, dass z.B. Stoffinhalte aus dem Schulunterricht überlagert und vergessen würden. Seine Aussagen belegte er mit Grafiken und Schaubildern.
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In Deutschland ist der Besitz von geringen Mengen Haschisch erlaubt und in den Niederlanden ist Haschisch legalisiert.
Mit diesen und anderen Gerüchten, die in den Köpfen vieler Menschen kursieren räumte Susanne Dierx bei ihrem Vortrag 'Cannabis ein Streifzug von A-Z' auf.
Der Anbau, der Handel bzw. die Verbreitung und der Besitz von THC-haltigem Cannabis (auch in geringen Mengen) ist in Deutschland verboten.
Auch in den Niederlanden sind selbst weiche Drogen wie Cannabis nicht legal, sondern nur unter strengen Auflagen in sogenannten 'coffeeshops' erhältlich.
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Die Ausstellung 'Zivilcourage', in der die prämierten Arbeiten eines Kreativwettbewerbs der Zeitungen von 1998 zum Thema 'Zivilcourage' zu sehen waren fand bis zum 20. April 2005 im Rathaus der Gemeinde Loxstedt statt.
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